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Fahr-Ratgeber

Autofahren in Georgien: was Mietende wirklich wissen müssen

Georgien ist eines der großen Roadtrip-Länder: kurze Wege, enorme Vielfalt und eine Landschaft, die sich stündlich ändert. Hier stehen die praktischen Details, von Tempolimits bis Bergstraßen, damit Sie sicher unterwegs sind.

Regeln auf einen Blick

Verkehr
Rechts fahren, links überholen
Innerorts
Meist 50 km/h
Landstraßen
Meist 90 km/h
Schnellstraßen
Bis 110 km/h, wo ausgeschildert
Gurte
Pflicht, vorn und hinten
Alkohol
Faktisch Nulltoleranz, fahren Sie nicht nach dem Trinken
Telefon
Nur Freisprecheinrichtung
Licht
Abblendlicht bei Tag und Nacht empfohlen

Das sind die üblichen Standardwerte; die aufgestellten Schilder gehen immer vor.

Führerschein und Papiere

Die meisten Anbieter akzeptieren einen nationalen Führerschein in lateinischer Schrift. Nutzt Ihr Führerschein eine andere Schrift, führen Sie zusätzlich einen Internationalen Führerschein mit. Tragen Sie immer Originalführerschein, Reisepass und Mietvertrag bei sich; an einer Kontrolle kann danach gefragt werden.

Wie die Straßen wirklich sind

Die Hauptachsen zwischen Tiflis, Gori, Kutaissi und Batumi sind schnell und gut asphaltiert, die Ost-West-Fahrt ist wirklich einfach. Der Charakter ändert sich, sobald Sie Richtung Berge abbiegen. Der Belag wird fleckig, die Ränder unklar, und je höher es geht, desto mehr zahlt sich ein fähiges Auto aus.

Auf der asphaltierten Heerstraße hinauf nach Stepansminda (Kasbegi) kommt bei gutem Wetter auch ein normales Auto an, ein SUV fährt die Anstiege aber entspannter. Für Swanetien und Tuschetien gehen Sie keine Kompromisse ein: ein echter 4x4 ist das richtige Werkzeug, und diese Straßen öffnen nur in den wärmeren Monaten. Wenn die Klasse noch offen ist, führt der Flotten- und Preisratgeber durch die Frage, welches Auto zu welcher Straße passt.

Wie in Georgien gefahren wird

Der lokale Fahrstil ist selbstbewusst und flott. Rechnen Sie mit entschlossenem Überholen, Autos, die sich an Kreuzungen vortasten, und gelegentlich einer Kuh oder einem Schwein auf der Landstraße. Nichts davon ist feindselig, es ist nur ein schnellerer Rhythmus als viele gewohnt sind. Lassen Sie mehr Abstand, lassen Sie sich zu keinem unsicheren Manöver drängen, und hupen Sie kurz wie die Einheimischen, als freundlicher Hinweis statt als Vorwurf.

Berge, Wetter und Winter

Ab dem Spätherbst fällt auf den hohen Pässen ordentlich Schnee. Die Straße nach Tuschetien schließt für den Winter, und die Heerstraße kann nach starkem Schneefall bei Gudauri vorübergehend gesperrt sein. Wenn Sie zwischen November und April kommen und Bergtage planen, nehmen Sie ein Auto mit Winterreifen und prüfen Sie vor der Abfahrt die Lage des Tages. Im Sommer gilt nichts davon und die Berge sind großartig.

Tanken, Parken und Kleinkram

Tankstellen liegen an den Hauptrouten dicht und tief in den Bergen deutlich seltener, tanken Sie also vor langen Anstiegen voll. In Städten funktionieren Karten; für ländliche Stopps behalten Sie etwas Lari. In der Innenstadt von Tiflis gibt es ausgeschilderte gebührenpflichtige Zonen, sonst ist Parken meist kostenlos. Maut spielt auf georgischen Straßen keine Rolle, die können Sie weitgehend vergessen.

Fahr-FAQ

Häufige Fragen

Die Hauptstrecken zwischen Tiflis, Kutaissi und Batumi sind gut und weitgehend modern. Nebenstraßen schwanken, und Bergstraßen nach Swanetien, Tuschetien oder Omalo sind grob, schmal und am besten mit 4x4 zu fahren. Planen Sie mehr Zeit ein, sobald Sie die Hauptrouten verlassen.

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